re:publica 2026 / Session

BFFs?!? (Wie) können Deutschlands Medienhäuser ihre Kräfte bündeln, um digitale Souveränität zu sichern - jenseits von Big Tech und Datenmonopolen?

May 20, 2026 • 13:45 – 14:45
Open on conference website
Scheduled
Stage: Stage 6
Format: Podiumsdiskussion (Medien & Öffentlichkeit)
Language: de

Description

Künstliche Intelligenz, Plattformabhängigkeiten und eine zunehmend fragmentierte Öffentlichkeit im digitalen Raum fordern die liberale Gesellschaft heraus. Dabei wäre mehr Zusammenarbeit unter deutschen Medien ein Schlüssel zu mehr digitaler Souveränität. Verifizierte Inhalte, Distributionskanäle, direkte Kundenbeziehungen - zusammengenommen bringen Deutschlands Medienhäuser - vom Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk, über Nachrichtenagenturen bis zu privatwirtschaftlich organisierten Medien-Marken - zentrale Bausteine mit für eine Informationsinfrastruktur jenseits von Big Tech, US-Datenmonopolen und Algos made in China. 

Welche Allianzen wären dafür wichtig, welche (Tech)-Initiativen und Innovations-Verbünde realistisch? Und welche Partner aus anderen Branchen bräuchte es, um dezentrale Wissensräume aufzubauen, die den Werten einer liberalen Demokratie entsprechen - und die die Nutzenden lieben würden? Alles schöne Utopie oder können wird das sogar selbst bezahlen? 

Das Panel liefert Antworten und Einblicke in laufende Projekte, wie Medien die digitale Souveränität mit gestalten können, ohne ihre Vielfalt zu verlieren. 

 

 

Speakers (4 speakers)

A

Astrid Maier

Stellvertretende Chefredakteurin und Chefin Strategie

C

Christoph Zimmer

Chief Product Officer

C

Charlotte Morré

Mitglied der Chefredaktion

T

Tilo Barz

Leiter Intendanz