Von Silos zu Synergien: Die Infrastruktur hinter digitaler Daseinsvorsorge
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Immer mehr Lebenslagen werden heute digital begleitet. Ob Schwangerschaft und Geburt, die Pflege von Angehörigen, psychosoziale Beratung, soziale Teilhabe, berufliche Orientierung oder der Zugang zu Unterstützungsleistungen. Hinzu kommen auch analoge Angebote, die vor Ort genutzt werden können, die aber zumindest eine Website oder sonstige digitale Präsenz besitzen.
Solche Angebote sind häufig – insbesondere im Zeitalter der KI-Suchmaschinen – schwer auffindbar, oft nur zufällig sichtbar und inhaltlich kaum miteinander verknüpft. Viele Akteure leisten wertvolle Arbeit, arbeiten aber technisch und organisatorisch in Silos, obwohl sie sich inhaltlich hervorragend ergänzen würden.
Wir wollen diskutieren, wie eine digitale Infrastruktur für die staatliche und nicht-staatliche Daseinsvorsorge aussehen kann, wie Bürgerinnen und Bürger von vernetzten Angeboten profitieren würden und welche Rolle ein moderner Staat dabei spielen kann. Wir wollen außerdem einen Fokus darauf lenken, wie Kommunen und der Staat davon profitieren könnten, wenn gesellschaftliche Angebote transparenter zugänglich sind.
Dieser Programmpunkt wird durch die Stiftung Mercator unterstützt. / This programme session is supported by Stiftung Mercator.
Speakers (3 speakers)
Henning Tillmann
Autor Studie „DIDA - Digitale Daseinsvorsorge“
Laura-Kristine Krause
Unterabteilungsleiterin
Silvia Hennig
Founder & CEO