Ist das sicher oder kann das weg? – Wie wir smarte Geräte sicher und reguliert halten
Description
Ob Bluetooth-Box, Türsprechanlage, Babyphone oder Billig-Gadget aus dem Elektronikmarkt oder dem Internet– immer mehr Produkte enthalten Funkmodule, Sensorik, Vernetzung oder sogar erste KI-Funktionen. Manche davon sind sicher, andere fehlerhaft, schlecht konfiguriert oder unsicher. Einige senden Daten, andere gefährden Funkdienste, wieder andere nutzen „KI“ nur als Marketingwort – ohne klare Standards.
Mit immer komplexeren Produkten und einer schnell wachsenden Technik-Landschaft steht die Marktüberwachung vor völlig neuen Herausforderungen. Institutionen wie die Bundesnetzagentur prüfen Funkanlagen, Konnektivität, technische Sicherheit und Konformität. Doch was bedeutet das, wenn jedes zweite Haushaltsgerät „smart“ ist und KI-Funktionen einkauft, ohne dass Nutzer:innen es überhaupt wissen?
Wir bringen echte Produkte mit und zeigen euch, warum wir diese aus dem Verkehr gezogen haben. Zusätzlich zeigen wir euch mit Hilfe einer VR-Experience unseren Arbeitsalltag und die Aufgaben der Bundesnetzagentur im Bereich der Marktüberwachung.
Im Workshop zeigen wir:
- Welche Produkte landen im Fokus der Marktüberwachung – und warum?
- Wie erkennt man versteckte Konnektivität oder schlechte Sicherheitsstandards – auch bei günstigen Elektronikmarkt-Geräten?
- Wo liegen die typischen Probleme: Störungen, Datenschutz, fehlende Updates, mangelhafte Konformität?
- Wie schützen wir Verbraucher:innen in einer Weltin der Alltagsprodukte immer smarter werden und potenziell KI-Entscheidungen treffen?
Speakers (2 speakers)
Sascha Falahat
Referatsleiter
Martin Lips
Referatsleiter Marktüberwachung nach EMVG und FuAG bei der Bundesnetzagentur