Digitale und physische Infrastrukturen des Alterns
Description
Mit dem demografischen Wandel rückt eine zentrale Frage in den Fokus:
Welche Rolle spielen digitale und physische Infrastrukturen dabei, wie wir altern?
Neue Technologien – von Sensorik bis hin zu Robotik und „Physical AI“ – greifen zunehmend in alltägliche Abläufe von Pflege, Mobilität und Sicherheit ein. Dabei transportieren sie unausgesprochene Annahmen darüber, was als selbstbestimmt, „normal“ oder unterstützungsbedürftig gilt – und welchen Wert Menschen im Alter zugeschrieben wird.
Im Sinne des re:publica-Mottos „Never gonna give you up“ fragt der Talk:
Wie lässt sich dieses Versprechen in Infrastrukturen übersetzen, die Menschen auch im Alter nicht reduzieren, sondern stärken?
Im Mittelpunkt stehen drei Spannungsfelder:
Assistenz vs. Überwachung, Mensch vs. Maschine und die in Technologien eingeschriebenen Vorstellungen von Produktivität, Normalität und Nützlichkeit.
Der Talk versteht sich als Impuls für eine Gestaltungsperspektive, die technologische Systeme nicht nur effizient, sondern menschenwürdig und verantwortungsvoll denkt.
Dieser Programmpunkt wird durch die Stiftung Mercator unterstützt. / This programme session is supported by Stiftung Mercator.
Speakers (1 speaker)
Eric Eitel
Founder