How to be mindful when the world lost its mind: Embodiment als politische Infrastruktur in Zeiten von KI, Klimakrise und Rechtsruck
Description
Wenn wir unter Dauerstress stehen, wird Demokratie fragil. KI-Umbrüche, Klimakrise und Rechtsruck - verstärkt durch Medien- und Plattformlogik - versetzen viele in Alarm oder Zynismus. Beides führt zu politischer Erschöpfung: Wir verhärten oder ziehen uns zurück. Wer den eigenen Zustand nicht mehr spürt, rutscht leichter in Reaktionsmuster - und verliert Handlungsfähigkeit. Diese Session ist kein Wellness-Format, sondern ein politisches Toolset: Embodiment als Infrastruktur für demokratische Resilienz. Embodiment bedeutet hier, den eigenen Zustand bewusst wahrzunehmen, zu regulieren und dadurch Wahlfreiheit im Handeln zurückzugewinnen. Die Teilnehmenden erleben kurze, körperbasierte Experimente (Overload-Labor & Krisen-/Medienlogik), eine optionale Partnerübung zu Präsenz und Co-Regulation sowie einen aktivierenden Transfer: Wie bleibe ich mit dem verbunden, was mir gesellschaftlich am Herzen liegt - ohne zu verhärten oder abzuschalten? Am Ende steht ein konkreter 90-Sekunden „Body-Check“ für Alltag, Arbeit und digitale Debatten.
Speakers (1 speaker)
Sophie Marquitan
Director Energy Watch Group