Dateneigentum statt Datenspende – Wie digitale Wertschöpfung demokratisch werden kann
Description
Dateneigentum ist die offene Flanke der digitalen Wirtschaft und damit der Demokratie: Wir erzeugen einen ständigen Datenfluss – aber die Verfügungsmacht liegt bei Plattformen, die daraus alles mögliche verwerten bis zu digitalen Zwillingen. Dateneigentum als Partizipationsprojekt: Menschen bündeln ihre Rechte kollektiv (Treuhand-/Genossenschaften), entscheiden über Zwecke, Vergütung, setzen Grenzen. Dies nicht nur als Individuen sondern auch als Unternehmen. Damit verändern sich Wertschöpfungsketten und Modelle zu Gunsten neuer gesellschaftlicher Strukturen.
Im Zentrum steht der Dreiklang: zivilgesellschaftliche Organisation, konkrete Rechtsentwicklung auf EU-Ebene und praktische Umsetzungsmodelle, die im Alltag funktionieren. Unsere Arbeit ist in Publikationen u. a. im Buch „Digitalisierung und Digitalität“, Magazin der Former Members des EP dokumentiert; Das Ffm KI-Symposien als Austauschraum zwischen wirtschaftlicher Praxis, Wissenschaft und Politik.
Die Teilnehmenden nehmen ein klares Begriffs-Set, ein Umsetzungsraster (Rechte, Governance, Anreize, Durchsetzung) und drei realistische nächste Schritte mit.
Dieser Programmpunkt wird durch die Stiftung Mercator unterstützt. / This programme session is supported by Stiftung Mercator.
Speakers (3 speakers)
Rudolf Tillig
Geschäftsführer RT Consult
Tobias Krafft
Gründer und Geschäftsführer