Making for Democracy. Zum demokratiefördernden Wert von Maker Spaces und ihrer Bedeutung für kulturhistorische Lernorte
Description
Gesellschaftspolitische Polarisierung und demokratiefeindliche Tendenzen werden häufig über gezielte Diskursformate und rassismuskritische Workshops adressiert. Aber wie erreicht man Menschen, die diese Angebote nicht interessieren? Wie bringt man sie ins Gespräch und schafft es, dass sie sich respektvoll und neugierig begegnen und Unterschiede als Stärken begreifen?
Eine mögliche Antwort liefert das Konzept des Maker Space, wo Menschen gemeinsam an etwas tüfteln und sich gegenseitig unterstützen. Bei der Suche nach Problemlösungen werden die unterschiedlichen Erfahrungen und Ideen der Teilnehmenden als Stärken erkannt. Der spielerische, kreative und nicht-hierarchische Ansatz fördert eine offene Atmosphäre und das praktische Angebot erreicht eine diverse Publikumsgruppe. Die gesellschaftliche Relevanz eines Maker Space und seine Bedeutung für Kulturinstitutionen jenseits der MINT-Themen sowie Möglichkeiten der Umsetzung an kulturhistorischen Lernorten werden in diesem Workshop thematisiert. Die Teilnehmenden erhalten über kleine praktische Übungen Einblicke in die Materialien und Methoden des Maker Space am Humboldt Forum.