Datenbasiertes Arbeiten in der Verwaltung – Chancen und Herausforderungen revisited
Description
Öffentliche Verwaltungen stehen zunehmend unter Druck. Bei steigender Komplexität, knappen Ressourcen und dem Anspruch an transparente, nachvollziehbare Entscheidungen stoßen bestehende Strukturen und Arbeitsweisen zunehmend an ihre Grenzen. Erste wichtige Grundlagen für datenbasiertes Arbeiten in der Verwaltung wurden gelegt, indem Infrastrukturen aufgebaut und Datenprojekte umgesetzt wurden. Doch die Anforderungen wachsen schneller als die Lösungen. KI, automatisierte Analysen und kürzere Entscheidungszyklen verlangen mehr als den Status quo. Die Frage lautet nicht mehr ob, sondern wie: Wie bringen wir das Arbeiten mit Verwaltungsdaten auf die nächste Stufe? Was haben wir aus bisherigen Projekten gelernt und was braucht es, damit Verwaltung fit für neue Instrumente, neue Geschwindigkeit und neue Ansprüche wird?
Die Diskussion greift zentrale Spannungsfelder auf: Wie gelingt der Wandel hin zu einer datenaffinen Verwaltung? Welche Rolle spielt die Wahl des richtigen Instruments? Wie geht man mit sensiblen oder geschützten Daten um? Und wie lassen sich Datenschutz, Datensouveränität und Nutzbarkeit in Einklang bringen?
Ziel dieser Runde ist ein praxisnaher Austausch darüber, was datenbasiertes Arbeiten in der Verwaltung wirklich braucht – organisatorisch, kulturell und kommunikativ. Wir laden Praktiker und Praktikerinnen aus Bund, Länder und Kommunen, sowie den Datenlaboren, ein zu einem offenen Gespräch mit unserem CTO Frederik Blachetta und Expertinnen und Experten der Bundesdruckerei.