re:publica 2026 / Session

Neue Formen der Holocaust-Erinnerung in Virtual Reality

May 20, 2026 • 11:15 – 12:15
Open on conference website
Scheduled
Format: (Kurz-) Vortrag (Medien & Öffentlichkeit)
Language: de

Description

Seit 2021 arbeitet die Filmuniversität Babelsberg am Themenfeld der Holocaust-Erinnerung im Medium Virtual Reality. Kern der Arbeit ist der Aufbau einer Datenbank mit volumetrisch aufgezeichneten Interviews mit Holocaust-Überlebenden. Die Session gibt einen kompakten Überblick über die Erfahrungen der letzten 5 Jahre anhand konkreter Projekte: "Die wenige Zeit" mit Margot Friedländer dokumentiert ihre Gefangenschaft in Theresienstadt anhand digital rekonstruierter Räume, "In Echt?" zeigt, wie man VR in der schulischen Bildungsarbeit einsetzen kann und die "Auschwitz Wäscherei" zeigt ein Szenario für Holocaust-Bildung in Social VR. Ergänzt wird die Präsentation durch Einblicke in Dreharbeiten mit Zeitzeug*innen in New York und Warschau mit einem mobilen volumetrischen Studio der Firma Volucap, sowie in den Enstehungsprozess der noch unveröffentlichten dokumentarischen VR Experience "Das böse Erwachen" mit Leon Weintraub. Die VR Experiences "Die wenige Zeit" und "In Echt?" können im Anschluss an die Veranstaltung auf dem Stand gesichtet werden.

Speakers (2 speakers)

B

Björn Stockleben

Professor of Emerging Media Production

C

Christian Zipfel

Regisseur, Autor und Editor. Künstlerischer Leiter "Volumetrisches Zeitzeugnis von Holocaustüberlebenden"