Neue Formen der Holocaust-Erinnerung in Virtual Reality
Description
Seit 2021 arbeitet die Filmuniversität Babelsberg am Themenfeld der Holocaust-Erinnerung im Medium Virtual Reality. Kern der Arbeit ist der Aufbau einer Datenbank mit volumetrisch aufgezeichneten Interviews mit Holocaust-Überlebenden. Die Session gibt einen kompakten Überblick über die Erfahrungen der letzten 5 Jahre anhand konkreter Projekte: "Die wenige Zeit" mit Margot Friedländer dokumentiert ihre Gefangenschaft in Theresienstadt anhand digital rekonstruierter Räume, "In Echt?" zeigt, wie man VR in der schulischen Bildungsarbeit einsetzen kann und die "Auschwitz Wäscherei" zeigt ein Szenario für Holocaust-Bildung in Social VR. Ergänzt wird die Präsentation durch Einblicke in Dreharbeiten mit Zeitzeug*innen in New York und Warschau mit einem mobilen volumetrischen Studio der Firma Volucap, sowie in den Enstehungsprozess der noch unveröffentlichten dokumentarischen VR Experience "Das böse Erwachen" mit Leon Weintraub. Die VR Experiences "Die wenige Zeit" und "In Echt?" können im Anschluss an die Veranstaltung auf dem Stand gesichtet werden.
Speakers (2 speakers)
Björn Stockleben
Professor of Emerging Media Production
Christian Zipfel
Regisseur, Autor und Editor. Künstlerischer Leiter "Volumetrisches Zeitzeugnis von Holocaustüberlebenden"