Neue Formate - geteilte Aufmerksamkeit? Wie Micro-Dramen und Longform-Serien in Deutschland konkurrieren – oder koexistieren
Description
Vertikale Serienformate sind international vom Nischenphänomen zu einem relevanten Faktor der Entertainmentbranche geworden. Micro-Dramen mit 2–3-minütigen Episoden, Cliffhangern und bis zu 70 Staffelfolgen erreichen wachsende Publika und gewinnen wirtschaftlich an Bedeutung. Ihr Einfluss ist messbar und im Mainstream angekommen.
Doch was heißt das für klassische Serien? Konkurrenz, Koexistenz oder neues Zusammenspiel? Verändern kurze, mobile-first Narrative unser Sehen nachhaltig?
Auch in Deutschland stellt sich die Frage nach Marktpotenzial und Plattformstrategien. Gleichzeitig sprechen Produzent*innen von einem Streaming-Zeitalter mit steigenden Investitionen in lokale Inhalte. Wie entwickeln sich Publikum und Nutzung – und wie werden Serien künftig erzählt?
Das Panel verbindet Keynote und Diskussion: Zum Einstieg gibt Beatrice Rossmanith (Mothership Media Consultancy) Einblick in Funktionsweise und Marktpotenzial von Micro-Dramen mit Fokus auf Deutschland. Anschließend stellt Kai Fischer (Constantin Entertainment) die erste deutsche Micro-Drama-Produktion „Aminho – The Challenge“ vor und diskutiert mit Henriette Lippold (UFA MITTE) von der Perspektiven für das Zusammenspiel mit Longform-Serien.
Diese Session findet im Rahmen des Programm-Specials ON SCREEN statt und wurde kuratiert von Seriesly Berlin.
Speakers (3 speakers)
Beatrice Rossmanith
Founder & Director
Kai Fischer
Head of Constantin Creators
Henriette Lippold
Produzentin & Entwicklung neuer Programme