Die Entkrempelung der Welt: Warum die Dinge des Alltags schlechter werden und was wir dagegen tun können
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Egal ob Herde mit nervtötender Touchbedienung, Autos mit Sitzheizung nur im Abo, Waschmaschinen die Schubertlieder spielen oder Kaffeemaschinen, die man per App vom Sofa aus bedienen soll – wir sind umgeben von sinnlosen Produkten. Gleichzeitig sollen wir aber den Planeten mit vernünftigen Kaufentscheidungen gesund konsumieren. Das kann nicht funktionieren. In seinem 2025 erschienenen Buch „Die Verkrempelung der Welt“, fragt Gabriel Yoran: Warum werden die Dinge des Alltags nicht kontinuierlich besser? Warum werden sie selten besser als sie es unbedingt sein müssten? Warum all der Krempel und warum tut die Marktwirtschaft nichts dagegen?
Jetzt, ein Jahr später, soll es um Vorschläge für die „Entkrempelung der Welt“ gehen. Es wird darum gehen, warum das Besitzenwollen von Dingen die Verkrempelung begünstigt, was man tun kann, wenn die Kosten den tatsächlichen Konsumschaden nicht abbilden, wie gegen Scheinwettbewerb vorgegangen werden kann, der Produkte künstlich schlecht hält, warum Produktmanager:innen den gleichen Kündigungsschutz wie Betriebsräte haben sollten und wie unverkäufliche Unternehmen der Verschlechterung von Produkten entgegenwirken können. Viele dieser Ideen klingen irre, aber irrer als der Verkrempelungszusammenhang, in den wir eingesponnen sind, sind sie auch nicht.
Eine Signierstunde mit Gabriel Yoran findet am Büchertisch vom Kulturkaufhaus Dussmann am 20.05. von 17.30 - 18.00 Uhr statt.
Speakers (1 speaker)
Gabriel Yoran
Co-Founder